gezeiten - poesie und mehr

selbstgeschrieben

... und hier gehts weiter:




gezeiten II
http://evasgezeitenzwei.blogspot.com/





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herzlichen dank für alle eure kommentare - ich hoffe, wir begegnen uns wieder im nachfolger dieses blogs!

1 Kommentar 5.11.07 07:38, kommentieren

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mein blog macht nun pause.

im november geht's weiter!

 

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6 Kommentare 13.10.07 06:30, kommentieren

...

jeder tag
gibt fort
von seinen gaben, wieder
fingst du lose
fäden aus der luft


nun mußt du warten
auf den anbruch
der nacht


und bevor du schläfst
wirst du fortgegeben haben
was nie dein gewesen




© ecb

6 Kommentare 2.10.07 00:00, kommentieren

...

ich wollte die ganze fülle der erde
und fand, daß die fülle leer war
du könntest nun fragen, warum füllst du nicht die leere
und ich könnte antworten, was glaubst du denn
was ich hier gerade tue




© ecb

8 Kommentare 20.9.07 00:00, kommentieren

unverrichteter dinge

...



wenn die silben ihren ausweg
gefunden haben
sind sie nur leichte
gabe von leben
einer musik, deren laute so wenig
zueinander passen wie diese



denn ich habe dein haar
weiß werden sehen
deine weitgereiste
traurigkeit
auf dich ist
so sehr vieles gerichtet
doch eigentlich nur ein
monotoner ton
der nie enden will



daß es nicht wieder schwindet
wenn wir
unverrichteter dinge, gehen
den mund stillegen
uns so setzen, daß kein
licht auf uns fällt
und es ganz gleich ist
was unser teil war



etwas bildet sich
alles ungetane
das in worten bleibt
für die zeit, wenn der name
nicht mehr erscheint
aus dir spricht stille –
ich werde es nicht
so weit bringen, ich werde
früher als du
fertig sein




© ecb

3 Kommentare 9.9.07 00:00, kommentieren

unreduzierbar

...


das verhaltene wort
erweist sich – etwas
bist du ohne alles
ein sinnlos schlagendes
herz, aus dem ich
nicht weniger machen kann
als es ist




© ecb

5 Kommentare 29.8.07 00:00, kommentieren

stillpunkt I-III

...


I
als ich ein stern war
in kaltklarer nacht
ein grün durchleuchteter
raum im flieder
die blume nichts
als blume war
ein wort
sich schweigend ereignete
als ich mein teil
der erde war




II
ein schauender schatten am wege
etwas geht vorüber
in den hohlräumen hallt es wider
zwischen den hecken, den zeichen
summen entfernter gefühle


das licht brennt immer noch
der tag ist viel zu lang


ein schauernder schatten am wege




III
mitunter
legt sich aller wind
das meer ebbt und flutet
saumlos, erfüllt
vom warmen strom
und der mund sagt still
warte nicht mehr
träum allein
den traum




© ecb

4 Kommentare 15.8.07 00:00, kommentieren